Nach der Immersion

Viele Festivals veröffentlichen derzeit ihre Spielpläne und auch die ersten Theater kündigen an, was sie ab Herbst 2017 so veranstalten werden. An der ein oder anderen Stelle bin bzw. war auch ich beteiligt. So erscheint am 10. Mai ein Magazin der Programmreihe „Immersion“ der Berliner Festspiele. Darin findet sich zum Einen ein Interview, das ich mit Omer Fast anlässlich seiner vergangenen Ausstellung im Martin-Gropius-Bau geführt habe. Und zum Anderen veröffentlichen die Festspiele darin den zweiten Programmblock, an dem ich teilweise bis Ende März noch mitgearbeitet habe. Besonders freue ich mich auf die große Ausstellung von Ed Atkins im September im Gropius-Bau, aber mein Highlight ist (leider) noch geheim – ich nenne es mal ein ominöses und lang erwartetes Theatermonstrum aus Reinickendorf. Ja, Reinickendorf. Und jetzt eine kleine Werbeunterbrechung, am 10. Mai geht’s weiter: https://www.youtube.com/watch?v=xWcldHxHFpo

 

 

Postdramaturgien

Zuletzt habe ich einen (wirklich) kleinen Beitrag für die im Neofelis Verlag erscheinende Publikation „Postdramaturgien“ geschrieben; Herausgeber*innen sind Jan Deck und Sandra Umathum (Professorin für Dramaturgie an der Ernst Busch-Hochschule). Amazon sagt, dass es noch bis Dezember mit der Veröffentlichung dauert – ich hoffe mal, dass es vielleicht doch früher wird. Sobald es soweit ist, gibt’s mehr Informationen. Ich werde meinen Beitrag dann auch hier veröffentlichen.

Ganz nebenbei bemerkt freue ich mich darüber, dass es mit Sandra Umathum an der Busch-Hochschule (mindestens) eine Stimme gibt, die derartige Vorhaben fernab der momentan leider viel zu präsenten Theaterkampfschriften aus dem Hause Stegemann und/oder Engler vorantreibt (dazu vielleicht mal mehr bei anderer Gelegenheit). Mit der jüngsten Berufung von Holger Zebu Kluth zum neuen Rektor der Busch – und damit Nachfolger von Wolfgang Engler – besteht in der Hinsicht jedenfalls berechtigte Hoffnung.

Theater und Netz

Ich freue mich sehr über die Einladung zu Theater und Netz Vol. 5 zum Thema „Behauptungsmaschinen: Fake, Fakten und Fiktionen“. Am 6. und 7. Mai findet die Konferenz in der Heinrich-Böll-Stiftung (Schumannstr. 8, 10117 Berlin) statt. Hier einige andere geschätzte Teilnehmer*innen: Angela Richter (Regisseurin Berlin / Köln), Klaus Lederer (Bürgermeister und Kultursenator, Berlin), Ralf Fücks (Publizist, Vorstand Heinrich Böll Stiftung, Berlin), Johanna Höhmann (Dramaturgin, Kammerspiele, München), Yael Ronen (Regisseurin Berlin / München, tbc), Ersan Mondtag (Regisseur, Berlin), Stefan Niggemeier (Medienjournalist, Berlin), Gerfried Stocker (Direktor Ars Electronica, Linz, tbc), Christiane Kühl & Chris Kondek (Künstlerkollektiv, Berlin), Harald Wolff (Dramaturg und Vorsitzender der Dramaturgischen Gesellschaft), Christian Schiffer (BR/Zündfünk, Chefredakteur und Herausgeber des WASD-Magazins für Gamekultur, München), Björn Lengers (VR-Entwickler {Cyber-Räuber}, Berlin).